Oberleutnant der Schutzpolizei der Reserve

* 02.08.1902 in Heidenheim an der Brenz
† 09.03.1989 in Heidenheim an der Brenz

bis 1920
Besuch der örtlichen Elementar- u. Oberrealschule (Abitur)

ab 1928
Mitglied des evangelischen Gemeinderats

1932 - 1935
Mitglied im Gemeinderat der Stadt Heidenheim an der Brenz
(zuletzt Hospitant der NSDAP)

1932
Teilnahme an Hitlers Großkundgebung in Günzburg„
(Er kehrte aus Günzburg mit der Überzeugung zurück, dass Adolf Hitler etwas zu den drängenden Problemen der damaligen Zeit zu sagen hatte. Aus seinem Interesse und seiner Aufgeschlossenheit gegenüber den neuen Ideen machte Degeler kein Hehl.“)

ab 1934
Mitglied der Bekennenden Kirche
(Als aktiver Altpietist war er in der evangelischen Muttergemeinde und im Chor, dessen Leitung er später übernahm, aktiv)

26.11.1940
Mit Wirkung zum 25. November 1940 wurde Degeler als Leutnant der Schutzpolizei der Reserve von der Polizeiverwaltung Heidenheim zu weiterer Schulung und Ausbildung zur Polizeiverwaltung Stuttgart abgeordnet; dabei wurde er "in wirtschaftlicher Hinsicht" der 2. Polizei-Reservekompanie zugeschlagen und gleichzeitig "zur Ausbildung in den verschiedenen Dienstzweigen des Revierdienstes" zum 12. Polizeirevier abgeordnet.

ab 00.02.1941
vertretungsweise Führung der 1. Polizei-Reservekompanie

Degeler war Transportleiter des 71.
Transport vom 31. August 1943 vom Polizeilichen Judendurchgangslager Westerbork ins Konzentrationslager Auschwitz

Degeler war Transportleiter des 86.
Transport vom 15. März 1944 vom Polizeilichen Judendurchgangslager Westerbork ins Konzentrationslager Bergen-Belsen