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Übersicht

Polen, Woiwodschaft Schlesien, Landkreis Będzin

Am 5. August 1358 erhielt die Stadt von König Kasimir III. dem Großen das Stadtrecht nach Magdeburger Recht.

Infolge der Dritten Teilung Polens wurde Będzin Teil Preußens, die Burg und die Güter der Stadt wurden Eigentum der Hohenzollern. 1807 wurde der Ort Teil des Herzogtums Warschau und 1815 durch die Bestimmungen des Wiener Kongresses Stadt im Königreich Polen, dessen König der jeweilige Zar Russlands war.

Am 8. September 1939 wurden zahlreiche jüdische Bewohner der Stadt durch eine SS/SD-Einsatzgruppe in die große Synagoge getrieben, die dann mit ihnen in Brand gesteckt wurde. Dabei starben über 40 Menschen. Von Juli bis August 1943 wurde das Ghetto durch die deutschen Besatzer geräumt und die jüdischen Bewohner ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort waren später in der Vorbereitung und Durchführung des Aufstandes des Sonderkommandos gegen die SS-Bewacher auch die Bewohner Będzins wie Rózia Robota, Ala Gertner, Regina Safirsztajn, Ester Wajcblum und mindestens sieben weitere namentlich bekannte Männer beteiligt.

Zum 1. Januar 1973 wurde die Stadt Łagisza Będzin angegliedert. Von 1975 bis 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Katowice.

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Unterscharführer
Eisert Karl
* 30.09.1893 in Bendsburg (Bedzin)
† 12.08.1942 im Reservelazarett Kattowitz
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz

Opfer ohne Wehrmachtsangehörige und Bombenangriffe

Auf dieser Seite sind die Personen aufgeführt, die in Bendsburg geboren wurden bzw. gewohnt haben.

Abr

Abramczyk Simon
* 20.06.1897 Bendsburg
Paris XIX
(Frankreich, Region Île-de-France (chef-lieu), Département Paris)
.
+ 13.10.1942
Auschwitz-Birkenau
Abramowicz Isaak
* 15.03.1887 Bendsburg
Paris
(Frankreich, Region, Haute-Normandie, Département Seine-Maritime Arrondissement Rouen)
.
+ 02.09.1942
Auschwitz-Birkenau