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Übersicht

Deutschland, Bundesland Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, Kreis Gütersloh

St. Vit ist ein ehemals selbständiger Ort in Nordrhein-Westfalen, der seit der Kommunalreform von 1970 zur Stadt Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh gehört. Der Ort ist 1037,45 ha groß und hat rund 1500 Einwohner (2022)

Das Kirchspiel St. Vit, bestehend aus dem Kirchdorf St. Vit sowie den beiden alten Bauerschaften Geweckenhorst und Rentrup, gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Reckenberg des Fürstbistums Osnabrück. Es kam 1816 zum neuen Kreis Wiedenbrück und gehörte dort zunächst zur Gemeinde Langenberg im Amt Reckenberg. Im Jahr 1867 wurde die neue Gemeinde St. Vit durch Ausgliederung des Kirchspiels St. Vit aus der Gemeinde Langenberg gebildet.Durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld wurde die Gemeinde St. Vit am 1. Januar 1970 in die neue Stadt Rheda-Wiedenbrück eingegliedert.

Von 1928 bis zur Auflösung im Jahr 1945 befand sich in St. Vit (an der St. Viter Straße) eine Außenstelle des Strafgefangenenlager Oberems

https://de.wikipedia.org/wiki/St._Vit

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Unterscharführer
Wittjohann Johannes
* 13.06.1898 in St. Vit (Rheda-Wiedenbrück)
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz u. KL Monowitz