SS-Rottenführer

* 06.06.1912 in Lampertheim

Beruf: Maschinenarbeiter

ab 1939
Angehöriger der Waffen-SS

00.06.1940
Versetzung zum KL
Auschwitz
(zeitweise Wachkompanie)

Herbst 1941
Versetzung zum KL
Moringen

00.01.1944 - 00.12.1944
SS-Sanitätsdienstgrad im KL
Mittelbau-Dora

00.12.1944 - 00.04.1945
S-Sanitätsdienstgrad im NL Rottleberode
I, II u. III

00.04.1945
Wachmann beim Evakuierungsmarsch von KL-Häftlingen vom NL Rottleberode bis in die Nähe von Gardelegen

nach 1945
interniert

07.08.1947-31.12.1947
mit 18 weiteren Beschuldigten im Dachauer Dora-Prozess aufgrund der im KZ Mittelbau verübten Verbrechen angeklagt

30.12.1947
zu 5. Jahre Haft verurteilt (Kriegsverbrechergefängnis Landsberg)

Maischein hielt sich nach seiner Haftentlassung zeitweise in Baden-Württemberg auf.

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
Strafsache gegen Mulka u.a.
4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main
Vernehmungsprotokoll 909–913