Flüsterwitze aus dem Dritten Reich

Paul: "Was gibt es für neue Witze?"
Otto: "Sechs Monate Dachau."
Hitlerzeit. Kohn zu Levy:
Weisst Du den Unterschied zwischen Hitler und einem Leberkranken?
Nu?
Der eine ist leberleidend, der andere leider lebend.
Zehn kleine Meckerlein, die saßen einst beim Wein.
Der eine ahmte Goebbels nach, da waren es nur noch neun.

Neun kleine Meckerlein,die haben sich was gedacht.
Der eine hat es laut gedacht, da waren es nur noch acht.

Acht kleine Meckerlein, die hatten was geschrieben.
Bei einem ist es rausgekommen, da waren es nur noch sieben.

Sieben kleine Meckerlein, die fragte man: "Wie schmeckt's?"
Der eine sagte: "Schweinefraß!", da waren es nur noch sechs.

Sechs kleine Meckerlein, die trafen einen Pimpf.
Der eine sagte "Lausejung!", da waren es nur noch fünf.

Fünf kleine Meckerlein, die saßen am Klavier.
Der eine spielte Mendelsohn, da waren es nur noch vier.

Vier kleine Meckerlein, die sprachen über Ley.
Der eine sagte: "Immer blau", da waren es nur noch zwei.

Zwei kleine Meckerlein, die glaubten, es hört sie keiner.
Der eine hat 'nen Witz erzählt, da war es nur noch einer.

Ein kleines Meckerlein Ließ diese Verse sehn.
Da sperrt man es in Dachau ein, und jetzt sind's wieder zehn.
Während des Zweiten Weltkrieges ... Cäsar, Friedrich der Große und Napoleon im Himmel Unterhalten sich über Hitlers Kriegsführung:
Gaius Julius:
Wenn ich diese Panzer gehabt hätte, hätte ich ganz Germanien erobert!
Darauf Fritz: - Wenn ich die Flugzeuge gehabt hätte, ganz Europa wäre mein gewesen!
Meint Napoleon trocken: - Wenn ich Göbbels gehabt hätte, wüsste man heute noch nicht, dass ich die Völkerschlacht bei Leipzig verloren habe..
"Wissen Sie schon", fragte jemand einen Bekannten, "dass die Gasmaskenproduktion eingestellt werden mußte?"
"Warum?"
"Weil die alten Modelle nicht mehr paßten. Die Gesichter sind zu lang geworden."
Das Rotkäppchen im Dritten Reich:
Es war einmal vor vielen, vielen Jahren in Deutschland ein Wald, den der Arbeitsdienst noch nicht gerodet hatte, und in diesem Wald lebte ein Wolf. An einem schönen Sonntag nun, es war gerade Erntedankfest, da ging ein kleines BDM-Mädel durch den Wald. Es hatte ein rotes Käppchen auf und wollte seine arische Großmutter besuchen, die in einem Mütterheim der NSV untergebracht war. In der Hand trug es ein Körbchen mit einer Pfundspende und einer Flasche Patenwein. Da begegnete ihm der böse Wolf. Er hatte ein ganz braunes Fell, damit niemand gleich von Anbeginn seine rassefremden Absichten merken sollte. Rotkäppchen dachte auch nichts Böses, weil es ja wußte, daß alle Volksschädlinge im Konzentrationslager saßen, und glaubte, einen ganz gewöhnlichen bürgerlichen Hund vor sich zu haben. "Heil, Rotkäppchen!", sagte der Wolf. "Wo gehst du denn hin?" Rotkäppchen antwortete: "Ich gehe zu meiner Oma ins Mütterheim." "So", sagte der Wolf. "Aber dann bring ihr doch ein paar Blumen mit, mit denen das Amt für Schönheit der Holzarbeit den Wald geschmückt hat!" Sogleich machte sich Rotkäppchen daran, ein Erntesträußchen zu pflücken. Der Wolf aber eilte zum Mütterheim, fraß die Großmutter auf, schlüpfte in ihre Kleider, steckte sich das Frauenschaftsabzeichen an und legte sich ins Bett. Da kam auch Rotkäppchen schon zur Tür herein und fragte: "Nun, liebe Oma, wie geht es dir?" Der Wolf versuchte, die volksnahe Stimme der Oma nachzumachen und antwortete: "Gut, mein liebes Kind!" Rotkäppchen fragte: "Warum sprichst du heute so andersartig zu mir?" Der Wolf antwortete: "Die Rednerausbildung am Vormittag hat mich zu sehr beansprucht." - "Aber Oma, was hast du für große Ohren?" - "Damit ich das Geflüster der Meckerer besser hören kann!" - "Was hast du denn für große Augen?" - "Damit ich die Wühlmäuschen besser sehen kann!" - "Was hast du denn für einen großen Mund?" - "Du weißt doch, daß ich in der Kulturgemeinde bin!" Und mit diesen Worten fraß er das arme Rotkäppchen, legte sich ins Bett und schlief in seiner verantwortungslosen Art sofort ein und schnarchte.
Da ging draußen der Kreisjägermeister vorbei. Er hörte ihn und dachte: Wie kann eine arische Großmutter so rassefremd schnarchen? Und als er nachsah, da fand er den Wolf; und er schoß ihn, obwohl er keinen Jagdschein für Wölfe hatte, auf eigene Verantwortung hin tot. Dann schlitzte er ihm den Bauch auf und fand Großmutter und Kind noch lebend. War das eine Freude! Der Wolf wurde dem Reichsnährstand zugewiesen und zu Fleisch im eigenen Saft verarbeitet. Der Kreisjägermeister durfte an der Uniform einen goldgestickten Wolf tragen, Rotkäppchen wurde zur Unterführerin im BDM befördert, und die Großmutter durfte auf einem funkelnagelneuen KdF-Dampfer eine Erholungsreise nach Madeira machen.
Der Zigarettenmarke "Alva" wurden 1934 Abbildungen der NS-Führer beigelegt.
Seitdem wird "Alva" übersetzt in "Alles Lumpen von Adolf!"
Pinkus hat es geschafft. Er ist aus Hitler-Deutschland entkommen und spaziert durch die Strassen von New York. Aufatmend sieht er sich um. Keine Bänke, auf denen "Nur für Arier" draufsteht. Keine Ämter, an deren Türen zu lesen ist: "Eingang nur für Juden."
Frohen Herzensbetritt er ein Obstgeschäft, um ein Kilo Orangen zu kaufen.
- For juice? - fragt das Fräulein.
Darauf Pinkus entsetzt: - Was, hier auch?!
"Welches sind die drei besten Fotographen der Welt?"
"Mussolini, Hitler und Goebbels.
Mussolini entwickelt, Hitler kopiert und Goebbels vergrößert."
Hitler besucht ein Irrenhaus, schreitet die Reihe der Insassen ab. Jeder Patient schreit:
Heil Hitler!
Nur am Ende der Reihe steht einer ganz still.
Hitler: - Warum grüßen Sie nicht?
Der Mann: - Ich bin der Wärter, ich bin nicht verrückt.
BDM =
Bald deutsche Mutter,
Bubi, drück mich,
Bedarfsartikel deutscher Männer
Ein deutscher, ein Türke und ein Jude sind im Krankenhaus, bei ihren Frauen, die gerade ihre Babys bekommen haben.
Da kommt der Arzt rein und sagt: - Wir haben die Babys vertauscht und wissen nicht welches zu wem gehört.
Er sagt den Eltern jedoch, das er eine Möglichkeit kennt, die Kinder den Eltern zuzuordnen. Die Eltern stimmen erleichtert zu.
Der Arzt geht mit den Kindern kurz in einem Raum. Als er rauskommt überreicht er jeder Familie das richtige Kind.
Eine Mutter fragt, wie er das denn geschafft hat. Der Arzt erklärt: - Ich habe die Kinder auf den Tisch gelegt und Heil Hitler gerufen.
Das Deutsche Kind hat den Arm gehoben, das jüdische hat sich in die Windeln geschissen und das türkische hat alles aufgewischt.
Mutter Meyer bekommt von ihrer Tochter einen Brief:
KdF! BDM! NSV!
Sie antwortet: „Meine Deern, was soll das heißen? “
Darauf die Deern:
„Kannst Dich freuen!
Bin deutsche Mutter!
Nun such Vati! “
Hitler starb. Als er oben im Himmel ankommt, will ihn Petrus nicht reinlassen.
Adolf bietet ihm ein Eisernes Kreuz an, falls er ihn doch reinlässt. Da geht Petrus zu Jesus und schickt diesen zu Adolf vor die Pforte.
Auch dieser erhält ein eisernes Kreuz angeboten. Also geht Jesus zu seinem Dad und erzählt ihm von dem Angebot und fragt, was er tun soll.
Da sagte Gott: - Mensch Jesus, was willst Du den mit nem eisernen Kreuz, du bist ja nicht mal mit einem aus Holz fertig geworden!
Das bisherige Strafgesetzbuch ist zu kompliziert und erscheint überflüssig. Es soll ein neues in Kraft gesetzt werden, das nur aus folgenden drei Paragraphen besteht:
§1: Wer etwas unternimmt oder unterläßt, wird bestraft
§2: Die Höhe der Strafe richtet sich nach dem gesunden Volksempfinden.
§3: Was gesundes Volksempfinden ist, bestimmt der zuständige Gauleiter.
Stehen eine Menge an Reihen von Juden vor Hitler plötzlich niest einer.
Hitler: - Wer war das?
Keiner antwortet.
Hitler: - Eine Reihe erschiessen!
Nach einiger Zeit niest wieder jemand.
Hitler: - Wer war das?
Keiner antwortet. Noch eine Reihe erschossen. Wieder das selbe.
Hitler: - Wer war das?
Einer beschließt es zuzugeben: - Ich Herr!
Hitler entgegnet: - Gesundheit.
Ein kleiner Landbürgermeister wird aufgefordert, die Kommunisten seines Ortes festzustellen. Da er nicht weiß, wie er sie erkennen
soll, ruft er in der Stadt an.
"Kommunisten? Das sind Leute, die nichts tun und viel verdienen wollen."
"Ach, da haben wir nur zwei: den Pfarrer und den Lehrer."
Adolf Hitler ersteht auf. Die Journalisten belagern ihn.
- Und was werden Sie machen?
- Ich werde fünf Millionen Juden und zwei Schweden töten!
- Zwei Schweden, warum?
- Seht ihr, die fünf Millionen Juden fallen gar nicht auf.
"Die Reichsregierung hat die Wüste Sahara gekauft."
"Warum?"
"Um dem deutschen Volk mehr Sand in die Augen streuen zu können."
 
"Warum hat der Nationalsozialismus gesiegt?"
"Weil er eine 'ansteckende' Krankheit ist."
(Gemeint sind die Abzeichen, die bei Sammlungen dem Volke aufgedrängt und "angesteckt" wurden.)
Beim Jüngsten Gericht müssen Stalin, Churchill und Hitler durch einen Sumpf waten. Je mehr einer gelogen hatte, desto mehr wird er einsinken. Churchill sinkt bis zum Knie ein, Stalin bis zum Bauchnabel. Dann kommt Hitler. Er sinkt gar nicht ein.
Adolf, wie machst du das?
Ich steh auf Göbbels.
Die Länder sind gleichgeschaltet. Wir haben jetzt keine Preußen, Sachsen, Bayern oder Badener mehr, es gibt nur noch Braun Schweiger.
 
Goebbels‘ Propaganda hat "das schlichte Edelweiß" als des Führers Lieblingsblume bezeichnet.
Der Volksmund erfand dazu für Göring "Fette Henne", für Goebbels "Löwenmaul" – und für die Deutschen "Zittergras".
 
Ein angetrunkener Arbeiter betrachtet tiefsinnig die frisch gestrichenen roten Briefkästen und hält folgendes Selbstgespräch: "Jetzt bist du rot, und ich bin blau, früher warst du blau, und ich war rot! Aber du darfst auch heute noch die Klappe aufmachen, ich aber nicht."
 
"Welcher Unterschied besteht zwischen dem Dritten Reich und der Straßenbahn?"
"Keiner.
In beiden Fällen steht vorn der Führer.
Hinter ihm steht das Volk.
Und wer nicht hinter ihm steht, der sitzt.
Dauernd wird kassiert.
Abspringen während der Fahrt ist verboten!"
 
Wahlen können bis auf weiteres nicht stattfinden, da bei einem Einbruch im Propagandaministerium die Wahlresultate für die nächsten zehn Jahre aus Goebbels‘ Schreibtisch gestohlen worden sind.
 
Der Führer hält stets sein Versprechen. Er hat uns nur Arbeit und Brot versprochen, von Butter hat er nichts gesagt.
 
Die Bemühungen der Regierung und der Partei um die Verbesserung der Rasse und die Aufnordung der Deutschen machte sich bereits 1934 bemerkbar, als sich immer mehr Menschen mit langen Gesichtern feststellen ließen.
 
Was ist ein Arier?
Das Hinterteil von einem Proletarier.
 
There are only two kinds of people left in Germany:
non-Aryans and barb-Aryans.
 
Kommt jemand zu einem Bauern und will ein Schwein kaufen.
"Es muß aber ein arisches sein!"
Fragt der Bauer: "Arisch?
Woran erkenne ich das?"
"Nun, es muß Borsten haben wie Hitler, ein Maul wie Goebbels und ein Bauch wie Göring!
 
Müller trifft seinen Freund auf der Straße. "Wie geht's, wie geht's?" fragt er aufgeräumt. "Bandwurmmäßig", antwortet der kurz angebunden.
Kopfschüttelnd meint Müller: "Bandwurmmäßig? Wieso?"
"Ganz einfach, lieber Müller!
Man muß sich durch die braune Masse schlängeln und aufpassen, daß man nicht abgeführt wird."
 
Das Telefon läutet bei Müllers. Falsche Verbindung.
Eine Stimme sagt: "Entschuldigen Sie, ich habe falsch gewählt."
Müller antwortet: "Das haben wir alle!"
 
Ein SA-Mann flüstert seinem Freund zu:
"Der Reichstag brennt!"
Der Freund schaut sich um, legt den Finger auf den Mund und sagt: "Pst! Erst morgen!"
 
Bei einem Presseempfang im Propagandaministerium sagte Goebbels zu einem amerikanischen Journalisten:
"Wenn Ihr Roosevelt eine SS hätte wie Hitler, dann gäbe es keine Gangster mehr bei euch."
"Gewiß", erwiderte der Amerikaner bedächtig, "die wären jetzt schon lange Standartenführer."
 
Hitler isst jeden Morgen ein Ei zum Frühstück. Seit einigen Tagen bekommt er es nicht mehr, und seine Schwester, die ihm den Haushalt führt, erklärt, die Hühner legen nicht. Da befiehlt der Führer, daß die Hühner antreten sollen. Er hält eine donnernde
Rede an die Hühner, voller Patriotismus – und droht ihnen schließlich Strafe an, wenn sie nun keine Eier legen würden. Da tritt der Hahn vor und erklärt im Namen der Hennen:
"Mein Führer, ich warne Sie! So kommen Sie nie zu Eiern, denn wenn die Brutalität beginnt, hört die Legalität auf!"
 
„Vater, in der Zeitung steht soviel von Plutokraten. Was sind denn das für Leute?“
„Ja, mein Junge, das sind solche, die durch Geld an die Macht gekommen sind.“
„Ach so “, meint der Sohn nachdenklich, „dann ist wohl unser Kreisleiter ein Kratoplut.“
 
Hitler ist gestorben und begegnet im Jenseits Friedrich dem Großen, den er als seinen Vorgänger kollegial anspricht:
„Sie haben Preußen groß gemacht, ich Deutschland.“
Darauf antwortet Friedrich:
„Unsere Methoden sind verschieden. Bei mir konnte jeder nach seiner Façon selig werden, während…“
Hitler:
„Aber Majestät, ich habe doch den Konfessionen Freiheit und Sicherheit gegeben!“
Friedrich:
„Es gibt da feine Unterschiede. Meine Façon wird mit ç geschrieben, Ihre mit SS.“
 
Kennst du den Unterschied zwischen Christentum und Nationalsozialismus?
Sehr einfach!
Beim Christentum starb einer für alle – beim Nationalsozialismus sollen alle für einen sterben!
 
Schulthema:
"Würde sich Werther erschossen haben, wenn er in der HJ gewesen wäre?"
Wer den besten Aufsatz schreibt, darf selbst ein neues Thema stellen. Fritz glückt es. Er stellt das Thema:
"Wäre die Jungfrau von Orleans noch Jungfrau, wenn sie im BDM gewesen wäre?"
 
"52jähriger, rein arischer Arzt, Tannenbergkämpfer, mit Siedlungsabsicht, wünscht männliche Nachkommenschaft durch standesamtliche Ehe mit gesundem, altarisch, jungfräulich jungem, anspruchslosem, auch für grobe Arbeiten geeigneten, wirtschaftlichem Weibe mit breiten Absätzen, ohne Ohrringe, möglichst ohne Vermögen, Vermittler abgelehnt, Verschwiegenheit zugesichert. Briefe unter [...]"
 
Ein Afrikakämpfer erzählt:
"Was es in Afrika so alles gibt! Wir haben eine Wasserleitung aus Kameldärmen."
Erwidert ein Arbeiter:
"Das ist gar nichts! Wir haben eine Kreisleitung aus Wasserköpfen!"
 
Welches sind die schlechtesten Skatspieler?
Die Sozialdemokraten.
Sie haben bis 33 gereizt und hätten bei 18 passen sollen
.
 
Welches sind die schlechtesten Bergsteiger?
Die Sozialdemokraten.
Sie haben vierzehn Jahre gebraucht, um auf den Heuberg [zeitweilig KZ in Baden] zu kommen.
 
Ein Engländer wurde bei seinem Besuch in Deutschland gefragt, warum es ihm in Deutschland denn durchaus nicht gefallen wolle.
Der Engländer zögerte lange.
Schließlich sagte er: „Ja, wissen Sie, wenn ich bei uns in England morgens um 5 Uhr aus dem Schlaf geklingelt werde, dann weiß ich wenigstens bestimmt, es ist nur der Milchmann!“
 
Als Berlin während des Kriegs verdunkelt wurde, ging ein Mann spät abends nach Hause. Plötzlich hörte er dicht neben sich ein scharfes Zischen:
„Stehenbleiben, oder ich schieße!“
Ein Pistolenlauf war in der Dunkelheit matt zu sehen.
„Sofort die Brieftasche her!“ fuhr der Unbekannte fort. „Sie haben mir aber einen Schrecken eingejagt“, sagte der Mann erleichtert.
„Ich glaubte schon, Sie wären von der Polizei!“
 
Die Zähne werden in Deutschland zukünftig durch die Nase gezogen, weil niemand mehr den Mund aufmachen darf.
 
An der belgischen Grenze erscheinen eines Tages zahllose Kaninchen und erklären, sie seien politische Flüchtlinge:
„Die Gestapo will alle Giraffen als staatsfeindlich verhaften.“
„Ihr seid aber doch keine Giraffen.“
„Das wissen wir, aber das mache mal einer der Gestapo klar.“
 
Gegen welchen Stand haben sich die Nazis am meisten versündigt?
Gegen den Wohlstand, gegen den Anstand und gegen den Verstand.
 
Mein Vater ist ein SA-Mann, mein ältester Bruder in der SS, mein kleiner Bruder in der HJ, die Mutter in der NS Frauenschaft, und ich bin im BDM.
Ja, seht er euch denn bei dem vielen Dienst auch einmal? – O ja, wir treffen uns jedes Jahr auf dem Parteitag in Nürnberg.
 
Viele Parteigenossen sind blasenkrank.
Sie möchten gerne austreten, können aber nicht.
 
Welches ist der höchstbezahlte Männergesangsverein der Welt?
Der Deutsche Reichstag.
Er tritt jährlich nur einmal auf, singt lediglich die Nationalhymne, und dafür erhält jedes Mitglied monatlich 600 Reichsmark.
 
Volksstimmung 1942.
Hitler möchte direkt erfahren, wie das Volk über ihn denkt.
Er verschafft sich eine Perücke, schneidet sich den Bart ab und begibt sich auf die Straße.
Den ersten, den er trifft, fragt er:
„Wie denken Sie über den Führer?“
Der Mann flüstert:
„Das kann ich Ihnen hier auf der Straße nicht sagen“, und führt Hitler in eine Seitengasse, betritt mit ihm ein Hotel, geht mit ihm in ein Zimmer, sieht dort unters Bett, verschließt die Tür, kontrolliert die Schränke und deckt das Telefon mit einem Kissen zu. Dann nähert er sich Hitler und flüstert ihm ins Ohr:
„Ich sympathisiere mit dem Führer.“
 
Das Ende
Wie schnell doch die Zeit vergeht!
Schon sind tausend Jahre um!
 
Ein Mann ist in einer Kinderwagenfabrik beschäftigt.
Da er kein Geld hat, aber für seine Frau einen Kinderwagen haben möchte, "beschafft" er sich die einzelnen Fabrikationsteile aus den verschiedenen Abteilungen. Als er sie zu Hause zusammensetzt, was meinen Sie wohl, was daraus geworden ist? Ein Maschinengewehr!
 
Ein SA-Mann sucht einen Juden zu provozieren:
"Sag mal, Jude, wer trägt die Schuld daran, daß wir den Krieg verloren haben?" "Die jüdischen Generäle, denke ich."
"Gut, gut", sagt verblüfft der SA-Mann und fügt nach einigem Nachdenken hinzu: "Aber wir hatten doch gar keine jüdischen Generäle!" "Wir nicht – aber die anderen!"
 
Aus dem italienischen Wehrmachtsbericht:
"Einer italienischen Einheit gelang es gestern, an der Tobruk-Front einen feindlichen Radfahrer zum Absteigen zu zwingen. Das Vorderrad wurde am Boden zerstört. Mit dem Verlust des Hinterrades ist zu rechnen. Die Lenkstange befindet sich in unseren Händen. Um den Rahmen wird noch gekämpft.
"
 
Lehmanns haben sich mit viel Mühe eine Gans gesichert.
Da es noch acht Tage bis Weihnachten sind, hängen sie die Gans draußen ans Balkongitter. Eines Tages war die Gans verschwunden. Statt ihrer hing am Balkongitter ein Zettel:
"Vom Feindflug nicht zurückgekehrt."
 
"Zarah Leander ist ins Führerhauptquartier bestellt worden."
"Warum?"
"Sie soll dort singen: 'Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn...'"
 
In der Schule wird das Thema "Kriegsschuld" behandelt.
Der kleine Fritz schreibt den Aufsatz:
"Den uns aufgezwungenen Krieg hätten wir nicht anfangen dürfen!"
 
"Wann ist der Krieg zu Ende?"
"Wenn der Berliner Volkssturm mit der S-Bahn an die Front fährt!"
 
"Alle Kinderwagen werden jetzt beschlagnahmt."
"Warum?"
"Der Jahrgang 1943 wird an die Front gefahren."
 
Was ist der Unterschied zwischen Adolf Hitler und der Sonne?
Die Sonne geht im Osten auf, doch Adolf Hitler geht im Osten unter.
 
Nach Hause, nach Hause, nach Hause gehen wir nicht, bis dass die Achse bricht …
 
NSDAP =
Nous sommes des Allemands provisoirs.
(Wir sind Deutsche provisoirs)
 
Ruf aus dem Radio:
"Achtung, Achtung! Hier ist der Divisionsgefechtsstand.
Die Spitzen der Partei haben die Luftschutzbunker erreicht.
Es ist daher in Kürze mit Alarm zu rechnen!"
 
Weihnachten 1943 verlief nach folgendem Programm:
Die Engländer setzten die Christbäume,
die Flak lieferte die Kugeln,
Goebbels erzählte uns Märchen,
und wir saßen im Keller und warteten auf die Bescherung.
 
Das neue französische Staatsmotto:
Veni, Vidi, Vichy
(
„ich kam, ich sah, ich siegte“)
 
Einladung zu einem Bunkerfest. Eintritt frei.
Beginn nach Belieben
1. Einleitung. Volkslied Kuckuck, Kuckuck, ruft Radio Wien
2. Auftakt: Sirenengeheul
3. Einzug der Hausgemeinschaften in die Festräume
4. Begrüßung durch den Luftschutzwart
5. Allgemeiner Chor: Alle Vöglein sind schon da
6. Marsch. Mit Bomben und Granaten
7. Lieder, vorgetragen von der Hausgemeinschaft:
....Im tiefen Keller sitz ich hier.
....Dann:
....Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. –
....Dann:
....Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei.
8. Vortrag über das Thema: Was kommt dort von der Höh'.
....vorgetragen von Pg. Bombee
9. Großes Feuerwerk im Freien.
....Ausführende: Tommy aus London und Flaky aus Wien und Umgebung
10. Herrenchor: Guten Abend gute Nacht, du mein herziges Kind
11. Paraphrase über die Arie: Ich warte auf das große Wunder, tralala
12. Rundgesang der Sirene: Ende der Veranstaltung
13. Chor und Abgesang der Hausgemeinschaft:
......Ich hatte einst ein schönes Vaterland
......und: Es stand ein Haus ...
14. Schlußlied: Wien, Wien nur du allein ...

Abmarsch über Treppen und Trümmer
Besuchen Sie, bitte, unsere Veranstaltungen.
Hochinteressant!
Gasmaske mitbringen.
Programmänderungen vorbehalten.
Bei Reiseschwierigkeiten der Londoner Mitwirkenden fallen die Veranstaltungen aus, es sei denn, daß im letzten Moment Ersatz aus Amerika eintrifft.

Gez. Luftschutzkommandant
Sandsack
 
"Bevor ick mir hängen lasse, glob ick an den Endsieg", sagt der Berliner.
 
Wer ist ein deutscher Mann?
Wer hunnisch regiert,
Napoleon markiert,
in Österreich geboren,
den Bart englisch geschoren,
wer italienisch grüßt,
deutsche Mädchen Kinder kriegen lässt,
aber selber keine Kinder machen kann.
Das ist ein deutscher Mann!
 
Wer grüßt auf römische Art
Und hat einen englischen Bart?
Wer trägt die Locken Napoleon gleich
Und ist geboren in Österreich?
Wer regiert wie Attila mit der Peitsche?
Adolf – der Teitsche!
 
Churchill soll einem Korrespondenten der 'Time' erklärt haben,
Hitler habe es leicht, den Krieg zu gewinnen,
da er nur gegen Betrunkene, Verrückte und Paralytiker zu kämpfen habe,
er dagegen habe als Gegner den größten Feldherrn aller Zeiten.
 
"Wer ist der größte Elektriker?"
"Adolf Hitler!
Er hat 80 Millionen gleichgeschaltet,
Kraft durch Freude erzeugt,
Deutschland isoliert,
Moskau ausgeschaltet,
Italien eingeschaltet und Rom (Röhm) geerdet."
 
Der Pfarrer besucht den Ortsbauernführer.
Er sieht, daß der Bauer das Kruzifix zwischen Bilder Hitlers und Goebbels gehängt hat.
"Aber, aber, warum haben Sie das getan?" ruft er bestürzt.
"Die Bilder passen doch gar nicht dorthin!"
"Doch, doch, Hochwürden", erklärt der Bauer,
"Jesus hing doch auch zwischen zwei armen Sündern!"
 
"Wer ist der größte Bauer?"
"Adolf Hitler.
Er hat 65 Millionen Rindviecher und den größten Saustall."
 
Die Lage im Reich
Welches Land hat die größte Flotte?
Deutschland.
Es besitzt nicht nur 80 Millionen Kohldampfer,
sondern auch den größten Zerstörer der Welt.
 
Hitler war stets musikempfänglich.
Mit Händel fing er an,
mit Liszt kam er zur Regierung,
aus dem Volk kamen die Kreutzer zur Aufrüstung,
dann kam das Schütz-Jahr,
das mit Grieg endet – und nun ist es mit allem Hindemith (hin damit).
 
Zur Wahlzeit 1936 standen an allen Baustellen Schilder mit der Aufschrift
"Daß wir hier bauen, verdanken wir dem Führer!"
Eines Tages hatten Unbekannte auch am ausgebrannten Reichstag ein solches Schild angebracht!
 
Ein Mann geht umher und erklärt überall:
"Erst komme ich, dann kommt Hitler!"
Er wird zur Polizeiwache gebracht und gefragt,
wie er dazu komme, so etwas zu behaupten.
"Weil es stimmt – und weil ich es beweisen kann!"
"Wie heißen Sie? – „Heil."
 
Zwei Irrenärzte begegnen einander. Der eine grüßt:
„Heil Hitler!“
Darauf der andere: „Heil du ihn!“
 
Hitler, Göring und Goebbels sitzen im Unterstand.
Wer wird gerettet, wenn der Unterstand einen Volltreffer erhält?
Antwort: Deutschland
 
Wann wird die Welt aufatmen?
Wenn Francos Witwe Stalin am Sterbebett die Nachricht überbringt,
daß Hitler anläßlich der Trauerfeierlichkeiten für Mussolini ermordet wurde.
 
Lieber ein Kaiser auf Gottes Gnaden,
als ein Mörder von Berchtesgaden.
 
"Wann gibt es wieder Schlagsahne?"
"Wenn alle Hitler-Bilder entrahmt sind."
 
In einer Napola (Nationalpolitische Erziehungsanstalt) macht der Gauleiter einen Besuch.
Die Schüler wissen schon, welche Antworten von ihnen erwartet werden.
Diesmal gibt es eine Überraschung.
"Wer ist dein Vater?" – "Adolf Hitler!"
"Wer ist deine Mutter?" – "Deutschland!"
"Und was möchtest du werden?" – "Vollwaise!"
 
Beim Einzug des Führers in die Stadt stehen in üblicher Weise kleine Mädchen mit Blumen Spalier.
Eines davon steckt dem Führer ein Grasbüschel entgegen.
"Was soll ich denn damit tun?" fragt Hitler.
"Essen", antwortet die Kleine.
"Meine Eltern sagen jeden Tag, erst wenn der Führer ins Gras beißt, kommen bessere Zeiten."
 
Sepp Muckenhuber geht wieder einmal beichten.
"Ist es eine Todsünde, Hochwürden",
fragt er, "wenn ich so eine Viechswut auf einen hab, daß ich ihm den Tod wünsch?"
"In diesem besonderen Fall nicht", sagt der Pfarrer.
 
Ein Herr bestellt im Restaurant nacheinander verschiedene Speisen, Getränke, Zigarren und Zigaretten,
erhält jedoch jedesmal die Auskunft, daß nichts mehr vorhanden sei.
Er gerät in Wut und ruft aus:
"Und das alles wegen dem einen!"
Zwei Herren am Nebentisch geben sich als Gestapo-Beamte zu erkennen und verhaften ihn.
Beim Protokoll gibt er alles zu, sagt aber auf die Frage, wen er gemeint habe:
"Natürlich Churchill!"
Als die Beamten stutzen, fügt er hinzu:
"Wen haben denn Sie gemeint?"
 
"Wie geht es Ihnen?" fragte jemand einen Bekannten.
"Wie einem jüdischen Rechtsanwalt."
"Was wollen Sie damit sagen?"
"Nun – ich kann nicht klagen!"
 
Zwei Juden treffen sich.
Der eine sagt:
"Ich habe zwei Nachrichten – eine guten und eine schlechte.
Welche soll ich zuerst erzählen?"
"Nu sag schon die gute."
"Hitler ist tot!"
"Sehr gut, sehr gut! Und die schlechte?"
"Es soll nicht wahr sein!"
 
Schulaufsatz:
Die Juden wollten das deutsche Volk aussaugen.
Aber Adolf Hitler ist ihnen zuvorgekommen.
 
Einige Juden unterhalten sich über mögliche Strafen für die NS-Größen.
Ein älterer Herr meint:
"Mir würde es genügen, ich könnte nochmals in einem Berliner Café am Fenster sitzen und zu meiner Frau sagen:
›War das nicht eben Hitler, der da vorüberging?‹"
 
Ein Jude will seinen Namen ändern lassen
"Wie heißen Sie denn?"
"Adolf Stinkfuß."
"Ja, da muß man schon Verständnis haben. Und wie möchten Sie heißen?"
"Moritz Stinkfuß."
 
Göring wird jetzt nicht mehr Hermann genannt,
er heißt auch nicht mehr Meyer, sondern von nun ab Tengelmann:
an jeder Ecke eine Niederlage!
 
1935 schickt Hitler Papen nach Rom, um den Papst für den Nationalsozialismus zu gewinnen.
Doch er hat keinen Erfolg.
Auch Goebbels ist nicht sehr erfolgreich. Er bringt nur einen kleinen Beitrag für die NSV mit.
Da wird Göring auf den Weg geschickt.
Drei Tage später bekommt Hitler ein Telegramm von Göring aus Rom: "Auftrag ausgeführt.
Papst tot.
Vatikan brennt.
Tiara paßt.
Dein Heiliger Vater."
 
Görings Adjudant stürzt aufgeregt ins Zimmer seines Chefs:
„Melde gehorsamst schweren Wasserrohrbruch im Reichsluftfahrtministerium.“
Göring springt auf:
„Man reiche mir meine Admiralsuniform!“
 
Bei einer Reise durch den Teutoburger Wald erblickt Göring in der Ferne ein großes Bauwerk.
Auf seine Frage, was das sei, wird erwidert:
„Das ist das Hermannsdenkmal.“
Darauf Göring geschmeichelt lächelnd mit repräsentativer Bescheidenheit:
„Oh, das wäre für die paar Tage nicht nötig gewesen.“
 
Göring hat seinen linken Arm operativ verkürzen lassen,
und warum?
Damit er Wilhelms II. Uniform tragen kann.
 
Göring zieht nach neuesten Meldungen nach Leipzig.
Warum?
Weil es dort ein Gewandhaus gibt.
 
Goebbels kommt in den Himmel.
Er begegnet Götz von Berlichingen, der sich vorstellt:
"Götz von Berlichingen mit der eisernen Faust!"
Goebbels antwortet:
"Goebbels, der Mann mit der feurigen Zunge!"
Da dreht sich Götz um und sagt über die Schulter:
"Und dennoch...!"
 
Goebbels kommt eines Tages zu Hitler und schlägt vor – da ihm der Führer zu mächtig geworden ist -,
statt "Heil Hitler!" wieder das altdeutsche "Guten Tag" einzuführen.
Hitler wehrt ab:
"Nein, nein, mein lieber Goebbels!
Solange ich dran bin, gibt's keinen guten Tag!"
 
Adolf, Hermann und Josef sitzen in einem Lokal.
Am Nebentisch sehen sie eine interessante Frau und streiten sich darüber, ob sie arisch oder jüdisch ist.
Schließlich soll Goebbels Gewißheit schaffen. Er setzt sich zu ihr und fragt sie:
"Wissen Sie, wann die Juden ihren höchsten Feiertag haben?"
"Wenn ihr drei nicht mehr da seid!"
 
Es ist ein Heß entsprungen.
Aus einer Messerschmitt.
Wie es die Alten sungen:
"Ich mach nicht mehr mit!"
 
"Was ist paradox?"
"Wenn im Dritten Reich der
zweite Mann als erster türmt."
 
Rudolf Heß wird auch Churchill vorgestellt, der ihn fragt:
"Also Sie sind der Verrückte!"
"Nein", erwiderte Heß,
"ich bin nur sein Stellvertreter!"
 
"Was ist eine Ironie der Weltgeschichte?"
"Daß der Scharfrichter der Hölle Himmler heißt."
 
Es singt und spielt das ganze Land,
wir fahren gegen England.
Doch wenn dann wirklich einer fährt,
dann wird er für verrückt erklärt.
 
Horst-Wessel-Lied-Variante 1944:
Die Preise hoch, die Läden fest geschlossen,
Die Not marschiert mit unentwegtem Schritt –
Und Adolf, Hermann, Joseph und Genossen,
sie hungern – aber nur im Geiste mit!
 
Spruch alter Nazis:
Wir eilten gern in die Partei
Und waren überall dabei.
Wir waren eifrige Profitler
Und schrien laut und oft
"Heil Hitler!".
Wir sah'n in ihm ein höheres Wesen.
Doch Nazis sind wir nie gewesen!
 
Einer trägt einen Koffer.
Kommt ein Polizist und fragt:
"Was haben Sie in dem Koffer?"
"In dem Koffer, da ist die Regierung drin."
"Was ist drin?"
"Die Regierung."
"Öffnen Sie den Koffer!"
Der Mann öffnet.
"Das sind ja nur Lumpen!" schreit der Polizist.
"Das haben Sie aber gesagt" murmelt der Mann.
 
Gebet nach dem Röhm-Putsch
Nach der Melodie – Gott erhalte Franz den Kaiser -)
Gott erhalte Adolf Hitler,
Gott erhalte Robert Ley,
Röhm, den hat er schon erhalten,
Gott erhalte alle drei!
 
Während der deutschen Besetzung Frankreichs tritt ein Deutscher in das Abteil eines Zuges von Paris, grüßt mit
„Heil Hitler“
Den einzigen französischen Fahrgast, der mit „Bonjour “ antwortet, und setzt sich auf diese Brüskierung hin ärgerlich nieder.
Bald darauf entdeckt der Deutsche, dass der Franzose Schiller liest.
Jetzt beschließt er Rache zu nehmen, und sagt ironisch:
„Aha, unseren deutschen Schiller lesen Sie also, aber ›Heil Hitler‹ können Sie nicht sagen!“
Darauf antwortet der Franzose:
„Wieso, Schiller ist doch ein internationaler Dichter.“
Der Deutsche erstaunt, und sein Gegenüber erklärt ihm:
„Ja, sehen Sie, er hat für die europäischen Völker geschrieben,
für die
Engländer ›Maria Stuart‹,
für die Spanier ›Don Carlos‹,
für die Tschechen ›Wallenstein‹,
für die Schweizer ›Wilhelm Tell‹,
für die Franzosen ›Die Jungfrau von Orleans‹.
“Da wird der Deutsche ungeduldigund fragt:
„Ja, und was denn für die Deutschen?
“Darauf sagt der Franzose ruhig:
„›Die Räuber‹.“
 
Eine bekannte Regentin hatte ein körperliches Leiden,
welches sich dadurch bemerkbar machte, dass sie gewisse Leibestöne nicht unterdrücken konnte.
Bei einem Staatsdiner entstand wieder das peinliche Pfeifen. Sofort erhob sich der französische Gesandte, verbeugte sich und flüsterte errötend
„Pardon!“
Die Situation war gerettet.
Der deutsche Gesandte blickte neiderfüllt auf seinen französischen Kollegen, der mit so viel Eleganz aus einer peinlichen Situation ein Plus für sich und sein Land herauszuholen verstand.
Bald ertönte das Geräusch wieder.
Mit einem Ruck erhob sich der deutsche Gesandte, stieß seinen Stuhl zurück, schlug die Hacken zusammen und schmetterte mit Kommandostimme in die Tischrunde:
„Diesen sowie die drei nächsten übernimmt die deutsche Reichsregierung!“
 
NSDAP =
Na, suchst Du auch Pöstchen?
 
Wie sieht der ideale Deutsche aus?
Blond wie Hitler,
groß wie Goebbels,
schlank wie Göring und
keusch wie Röhm.
 
Was ist der Unterschied zwischen Veteranen und Alten Kämpfern?
Veteranen gibt es immer weniger,
Alter Kämpfer immer mehr.
 
Wandspruch bei Röhm:
Nach vier Uhr lass die Arbeit ruhn
Und freu dich auf den Afternoon.
 
Hitler wollte den Reichsmarschall Göring zum Weltmarschall ernennen. Da kam auch Goebbels um eine Titelerhöhung ein:
Er wollte wenigstens zum Halbweltmarschall ernannt werden.
 
Haben Sie schon gehört, dass die Siegessäule jetzt erhöht werden soll?
Warum denn nur?
Weil dort die letzte Jungfrau in Berlin steht, an die Goebbels nicht herankommen soll.
 
Goebbels ist Ehrenbürger von Schwetzingen geworden, weil er der einzige Deutsche ist, der
den Spargel quer essen kann.
 
Lügen haben ein kurzes Bein.
 
Lieber Gott, mach mich blind,
dass ich Goebbels arisch find.