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Übersicht
Polen, Woiwodschaft Großpolen, Powiat Poznan
Der Ort gehörte nach der Zweiten Teilung Polens 1793 zum Kreis Schroda und ab 4. Januar 1900 zum Kreis Posen-Ost. Das Gemeindelexikon für das Königreich Preußen von 1905 gibt für den Ort unter dem Namen Lagiewnik 28 bewohnte Häuser auf 448,9 ha Fläche an. Die 280 Bewohner, die sich aus 131 deutschsprechenden Protestanten und 149 polnischsprechenden Katholiken zusammensetzten, teilten sich auf 43 Mehrpersonenhaushalte und zwei Bewohner mit eigenem Haushalt auf. Die evangelische Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Pudewitz, die katholische zum Kirchspiel Wronczyn. Für den 1. Januar 1908 wird angegeben, dass der Ort Teil des Polizeidistriktes Pudewitz war. Am 1. Dezember 1910 hatte der Ort 197 Einwohner. Mit der Besetzung durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort am 26. Oktober 1939 von Łagiewniki in Lagiewnik und später in Lägeldorf umbenannt.
In den Jahren 1975 bis 1998 gehörte der Ort zur Woiwodschaft Posen. Zum Schulzenamt gehören auch die Orte Krześlice und Pomarzanki.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%81agiewniki_(Pobiedziska)
Täter und Mitläufer 1933-1945
SS-Unterscharführer
Wittek Franz
* 04.09.1905 in Lagiewnik Gross
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz