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Serbien, Okrug Belgrad

1941 griff der 2. Weltkrieg auch auf die Siedlungsgebiete in Südosteuropa über. 1944 mussten dann auch die Franztaler ihre Heimat verlassen, um ihr nacktes Leben zu retten. Die Flucht mit der Bahn, auf der Donau oder auch mit Pferdewagen. Im Winter 1944, genau am 5. November, kamen nach vier Wochen Strapazen und Entbehrungen schließlich 167 Bauernwagen im oberösterreichischen Mondsee an. Hinter den Flüchtlingen lagen 1.000 km Weg. Die Familien kamen in Flüchtlingslager oder zu Bauern. Es war eine sehr schwere Zeit, vor allem weil viele Männer und die älteren Söhne im Krieg gefallen waren oder noch an den jeweiligen Fronten kämpfen mussten.
Viele Franztaler sind in den folgenden Jahren in andere Staaten ausgewandert und leben heute in 18 Ländern auf drei Kontinenten. Viele haben in Österreich oder Deutschland eine neue Heimat gefunden und sich ein neues Leben aufgebaut.
Quelle: Verein der Franztaler Ortsgemeinschaft Salzburg

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Sturmmann
Borowitz (Borowicz) Jakob
* 16.10.1921 in Franztal
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz

SS-Schütze
Egger Franz
* 04.01.1913 in Semlin (Franztal)
† 30.08.1944
vor 1945 Angehöriger des SS-Totenkopf-Sturmbann im KL Auschwitz

SS-Schütze
Friedmann Albert
* 10.12.1924 in Semlin (Franztal)
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz

SS-Schütze
Novak Jakob
* 22.12.1915 in Franztal
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz