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Übersicht

Deutschland, Bundesland Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Landkreis Miltenberg, Verwaltungsgemeinschaft Erftal

Die erste urkundliche Erwähnung von Bürgstadt erfolgte im Jahr 1181. In den Jahren 1616–1618 und 1627–1630 kam es in Bürgstadt zu Hexenverfolgungen, denen 91 Menschen zum Opfer fielen.

Bürgstadt liegt seit 1990 am Fränkischen Rotwein Wanderweg.

Persönlichkeiten
Ernst Heinrichsohn (1920–1994), Bürgermeister von 1960 bis 1980. 1980 in Köln wegen Beteiligung an der Judenverfolgung in Frankreich zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Bürgstadts Einwohner waren auch nach der Verurteilung von der Unschuld ihres Mitbürgers überzeugt, die Journalistin Lea Rosh dokumentierte diese Aussagen in mehreren Fernsehfeatures für Kennzeichen D.

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Unterscharführer
Olejak Hans
* 08.09.1918 in Kunzendorf
letzter bekannter Wohnsitz: Bürgstadt
vor 1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz, NL Neu-Dachs u. NL Blechhammer

SS-Oberscharführer
Heinrichsohn Ernst
* 13.05.1920 in Berlin
† 1994
vor 1945 Mitarbeiter des Judenreferats der deutschen Sipo in Frankreich
nach 1945 Bürgermeister von Bürgstadt